Emotionales Essen: Mein Weg aus dem Diätkreislauf
Shownotes
Wie entsteht ein belastender Kreislauf aus Verzicht, Überessen und Selbstvorwürfen? Nina blickt auf ihre eigene Geschichte zurück – von heimlichem Essen in der Kindheit über wiederholte Diätversuche bis zum Wunsch, nicht länger das Gewicht zum Maßstab für ihr Glück zu machen. In dieser Folge geht es um: - Frühe Körperbotschaften, Hänseleien und die erste Diät mit acht Jahren - Den Wechsel zwischen strenger Kontrolle und heimlichem Überessen - Ninas Erfahrungen mit Kalorienzählen, Intervallfasten und Kohlenhydratverzicht - Drei für sie wichtige Schritte: keine starren Essensverbote mehr, die Funktion des Essens hinterfragen und sich selbst verzeihen Fragen zum Mitnehmen: Seit wann ist Essen oder dein Körper ein Konfliktthema für dich? Was war damals in deinem Leben los? Welche Gefühle oder Bedürfnisse könnten hinter deinem Griff zum Essen stehen? Inhaltshinweis: Die Folge enthält persönliche Schilderungen von gewichtsbezogenen Hänseleien, restriktivem Essverhalten und Überessen; auch Magersucht wird angesprochen. Die beschriebenen Schritte sind Ninas persönliche Erfahrungen, kein Heilungsversprechen.
Hier kommst du zur Internetseite: https://ninaveit.de
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00:00:04: Herzlich willkommen bei Aufgetischt, dem Podcast für alle die einfach entspannt essen wollen.
00:00:11: Ohne tausend Regeln im Kopf oder schlechtes Gewissen danach und die sich in ihrem Körper wieder wohlfühlen möchten!
00:00:18: Hier kommt alles auf den Tisch was hilft um emotionales Essen oder destruktive Essensmuster zu heilen damit das Essen wieder Spaß macht und dein Körper wieder dein Zuhause werden darf.
00:00:31: Ich bin Nina Veit, psychologischer Coach und Ernährungsberaterin.
00:00:35: Und ich freue mich sehr, dass du da bist und dir die Zeit für dich nimmst!
00:00:41: In der heutigen Folge erzähle ich dir wie emotionales Essen überhaupt in mein Leben kamen... ...und welche Schritte ich gegangen bin um dieses Thema zu heilen.
00:00:52: Und glaub mir es hat nichts mit Diäten und Disziplinen zu tun.
00:00:57: Ich wünsche dir ganz viele Erkenntnisse daraus für deinen eigenen Weg und Vielfreude beim Zuhören.
00:01:32: zehn, fünfzehn Jahre bewusst gemacht habe.
00:01:35: Da fand ich das regelrecht brutal!
00:01:38: Ich hab selber drei Mädchen und dachte mir wow mit acht Jahren die erste Diät wie kam es eigentlich so weit?
00:01:47: Ich war ein pummeliges Kind.
00:01:48: da sieht man schon auf den Einschulungsfotos und das ist auch kein Wunder denn die erste Situation an die ich mich erinnern kann bei diesem Thema Da muss ich ungefähr fünf Jahre alt gewesen sein und das ist im Keller meines Elternhauses.
00:02:02: Ich stehe im Keller vor diesem Regal, dieses Regal dass für mich ja wie das Schlaraffenland war denn dort hatte meine Mutter die Süßigkeiten gelagert.
00:02:11: da waren Toffifeepackungen und Kekspackungen Und auch Schokoladentafeln und ich wusste, dass sich da nicht dran darf.
00:02:21: Ich erinnere mich also daran, wie ich vor diesem Regal stehe und mir das angucke.
00:02:25: Und dann beginne die Packungen aufzumachen und zu essen.
00:02:30: Und zwar so dass meine Mutter nicht merkt, dass etwas fehlt!
00:02:35: Ich habe zum Beispiel die Toffifepackung aufgeschoben... ...und von hinten zwei, drei vier Toffifees genommen und dann die Packung wieder zugeschoben als sei sie unberührt.
00:02:48: Damals schon ist mir aber erst später bewusst geworden habe ich das Essen gebraucht.
00:02:54: Ich habe den Zucker auch gebrauchen, weil ja...ich mich einsam und überfordert mit meinen Gefühlen gefühlt habe.
00:03:05: Jedenfalls war ich schon auf meinem Einschulungsfoto definitiv übergewichtig und bin deswegen in der Klasse auch gehänselt worden.
00:03:12: du kennst dass vielleicht.
00:03:13: Kinder sind ja wahnsinnig brutal oder können sehr brutal sein.
00:03:19: Meine Grundschulzeit war geprägt von Hänselin auch und vor allem wegen meines Körpers.
00:03:24: Und mein Leidensdruck war tierisch groß!
00:03:28: Ich hab mich ausgeschlossen gefühlt in der Klasse, ich hatte teilweise Angst vor dem Schulweg weil mir Mitschüler aufgelauert haben... ...und immer war dieser Grund ja du bist ja dick da kommt die dicke.
00:03:42: Und so war dieser Satz Du bist zu dick Wahrscheinlich einer der ersten Sätze, die ich über mich selber geglaubt habe.
00:03:51: Und falls du gerade mit deinem Körper und deinem Gewicht kämpfst, dann möchte ich dich gleich zu Beginn dieser Folge fragen – wann kam dieser Satz oder ein ähnlicher?
00:04:01: So einen Satz wie Du bist so dick oder Dein Körper ist nicht okay!
00:04:07: Wann kam Dieser Satz in dein
00:04:08: Leben?!
00:04:11: Wenn du magst, reflektiere kurz, wie alt du ungefähr warst.
00:04:20: Manche Menschen begleitet dieser Satz seit ihrer Kindheit.
00:04:24: Und andere kommen erst später in ihrem Leben damit in Kontakt, aber wenn du hier bist, dann schätze ich mal dass dieser oder ein ähnlicher Satz in deinem System verankert ist.
00:04:36: Vielleicht magst Du jetzt gleich oder gerne auch später einmal nachforschen in dir, seit wie vielen Jahren du in etwa ein Thema mit deinem Körper und dem Essen hast?
00:04:46: Und was wohl in der Zeit war, als das in deinem Leben entstanden ist.
00:04:52: Wenn ich Menschen frage in meinen Kursen oder Coachings dann nennen sie häufig eine sehr hohe Zahl – zwanzig dreißig vierzig Jahre!
00:05:01: Das ist da gar keine Seltenheit und mir ging es tatsächlich ganz genauso.
00:05:06: Essen war für mich viele viele Jahre ein Problemthema und das begann schon eben also noch nicht mal in der Grundschule wahr?
00:05:16: Meine erste Diät habe ich mit acht Jahren gemacht.
00:05:20: Wenn ich mir das heute vorstelle, ich hab selber drei Mädchen ... Dann finde ich das richtig brutal!
00:05:27: Der Grund war... Ich hab eine ältere Schwester.
00:05:29: Sie ist neun Jahre älter als ich.
00:05:30: Sie war zu dem Zeitpunkt also schon siebzehn und sie hat damals mit der Brigitte-Diete angefangen.
00:05:38: Und meine Mutter hat mich einfach ermutigt.
00:05:40: Kind, mach doch mit!
00:05:41: Es kann dir ja nicht schaden ein paar Kilos weniger zu haben?
00:05:45: Also sie hatte beste Absichten aber für mich war das... Ja, damals der Einstieg in einer der dunkelsten Phasen meines Lebens tatsächlich.
00:05:52: Ich kam mich noch sehr gut an diese schönen Bilder aus diesem Buch erinnern.
00:05:56: Diese glücklichen schlanken Frauen die ratfuhren und mit Genuss in ein Brot mit Salat belegt gebissen haben Und die sich in ihrem Körper sichtlich wohlgefühlt haben.
00:06:08: und ich habe gemerkt Das ist irgendwie cool das muss ich anscheinend auch haben!
00:06:15: Und so kam ich zu den Diäten.
00:06:19: Und dann kamen die Kalorien in mein Leben genauso wie strenge Restriktion.
00:06:23: Ich weiß nicht, ob du die Brigitte-Diät kennst.
00:06:26: Wenn du ein ähnlicher Jahrgang bist als ich, sagt sie dir vielleicht etwas.
00:06:30: Aber die Regel war damals – eintausend Kalorin am Tag?
00:06:34: Nicht mehr!
00:06:36: Und eintausend Kalorian am Tag reichen nicht für ein achtjähriges Kind im Wachstum.
00:06:42: Geschweige denn für ein größeres Kind oder einen Erwachsenen, für den das ja damals eigentlich ausgelegt.
00:06:49: Aber ich habe mitgemacht und tatsächlich, ich habe erste Erfolge gefeiert.
00:06:54: Und ich war so stolz darauf, dass ich weniger aß.
00:06:57: Ich kann mich erinnern, dass sich meine Mutter zum Frühstück einmal freudend strahlend angeschaut hat und ihr gesagt habt Mama heute hab' ich zum Frühstag nur ein Knäckebrot gegessen und ansonsten wären es doch bestimmt zwei Brötchen gegessen!
00:07:12: Und ich hab damals gelernt das es ein richtiges und ein falsches Essverhalten gibt.
00:07:20: Und das richtig bedeutet Verzicht, sich zusammen zu reißen.
00:07:26: Weniger zu essen weniger als der Körper fordert weniger als er braucht und selbstverständlich noch viel weniger als es mein verängstigtes inneres Kind gebraucht hätte was nach Schokolade gerufen hat.
00:07:40: Ich möchte dich jetzt an dieser Stelle der Folge von Herzen gerne einladen für dich mal zu reflektieren wann kam eigentlich dieses Essensthema in dein Leben.
00:07:52: Also dieser ständige Kampf mit dem Essen, vielleicht auch dieser Kampf mit deinem Körper?
00:07:59: Wenn du magst kannst du die Folge gerne kurz pausieren und für dich reflektieren wie alt warst du da ungefähr Und was ist zu diesem Zeitpunkt eigentlich in deinem Leben passiert?
00:08:11: Manche Menschen begleitet dieses Thema seit ihrer Kindheit und andere kommen damit erst später an ihrem Leben in Kontakt Wenn ich in meinen Kursen oder in den Coachings frage, seit wann dieses Thema die Menschen begleitet.
00:08:26: Dann kommen Offzahlen wie zehn, zwanzig, dreißig oder manchmal sogar vierzig Jahre und diese Menschen drehen sich jahrelang In einem Teufelskreislauf und sie finden den Ausgang nicht.
00:08:40: Und genau so ging es mir tatsächlich auch ganz viele Jahre.
00:08:44: Ich möchte dich jetzt mitnehmen in das, was mir eigentlich geholfen hat.
00:08:50: Und dazu möchte ich noch ein bisschen einsteigen in das ja, was wir so als richtiges Essverhalten lernen und welche Schlüsse unser System daraus zieht.
00:09:01: Ich habe also in der Brigitte Diät gelernt dass Hunger wohlrichtig ist und dass strenge Regeln richtig sind und dass meine Gelüste oder mein Appetit falsch ist.
00:09:16: Und in der Folge hat sich ein Phänomen bei mir herausgebildet, was ganz viele Menschen kennen.
00:09:22: Nämlich ein Essverhalten nach draußen sozusagen das, was wir zeigen und vor uns selber zulassen.
00:09:32: also ich halte mich an die Regeln Ich halte den Plan Ich zähle Kalorien Ich kontrolliere mich.
00:09:41: Auf der anderen Seite hat sich wie ein Eigenleben entwickelt was völlig anders funktioniert hat.
00:09:48: Dieser andere Teil von mir hat heimlich gegessen, der hat ziemlich schnell gegessen!
00:09:56: Der hat sich selbst belogen in dem er ja gar nicht so wirklich wahrgenommen hat, was ich eigentlich gegessen habe.
00:10:05: und dieser Teil hat ständig über die Strenge geschlagen wie man so schön sagt also hat quasi einen Nachholeffekt gehabt.
00:10:12: Ich hab das wieder reingeholt was ich vorher eingespart habe Und dann kommen Gefühle wie Scham und Frust, und Selbstkritik.
00:10:24: Und natürlich dieses Gefühl ... Dann war jetzt alles umsonst!
00:10:27: Jetzt beginne ich wieder von vorne.
00:10:31: Ich bin mir sicher, dass du so was kennst.
00:10:35: Dass du diesen Kreislauf kennst.
00:10:38: In meiner Pubertät, die dann kam, hat die Diätseite sozusagen einen Riesenboost bekommen.
00:10:48: Ich hab mich stark kontrolliert, ich habe sogar am Computer Pläne geschrieben, Wochenpläne, wann ich wo wie essen wollte und zu welchen Zeiten ich besonders aufpassen musste.
00:11:02: also ich wusste schon damals dass es Zeiten gibt zu denen ich anfälliger sozusagen bin.
00:11:08: und dann habe ich mir aufgeschrieben Achtung wenn du am Dienstag nach der Schule nach Hause kommst dann bist du besonders müde und dann darf so nichts mehr essen.
00:11:16: Drei Ausrufezeichen.
00:11:19: Aber vielleicht kannst du dir denken, das hat natürlich nichts geholfen!
00:11:23: Denn wenn ich an diesem Tag müde nach Hause kam, dann war mir der Plan herzlich egal, sondern mein System wollte essen.
00:11:29: und das habe ich auch gemacht.
00:11:32: Und ich kann mich sogar daran erinnern, irgendwann hab' ich den Entschluss gefasst Ich werde jetzt magersüchtig, ich esse jetzt nichts mehr.
00:11:41: Und Achtung Das soll keine Herabwürdigung dieser Krankheit sein, denn Magersucht ist eine sehr ernstzunehmende und komplexe Störungen oder eine ernstzonehmende, komplexen Thematik.
00:11:57: Natürlich entscheidet man sich nicht bewusst dazu magersüchtig zu werden.
00:12:02: Ich habe das damals versuchen wollen weil ich dachte dass ich das kann Und dann hab' ich ja zwei Tage lang kaum etwas gegessen.
00:12:11: Danach habe ich natürlich einen krassen Nachholeffekt gehabt und umso mehr in mich hineingeschaufelt.
00:12:19: Vielleicht wollte ich auch, dass endlich jemand meinen Leidensdruck sieht.
00:12:24: Immerhin hat mich meine Mutter gemerkt, das Kind ist nichts mehr und mich mal zum Essen ermuntet.
00:12:30: Das war vorher eher das Gegenteil der Fall.
00:12:35: Aber eben es hat nicht funktioniert.
00:12:37: Nach diesen Tagen bin ich abends heimlich in die Küche getappt.
00:12:39: Ich hab den Keller ausgeräubert.
00:12:41: Wenn ich mich unbeobachtet gefühlt habe, dann habe ich noch viel mehr gegessen als vorher.
00:12:48: Und die Folge war wiederum ... Scham und Frust.
00:12:52: Und ein Neuanfang, wahrscheinlich schon der gefühlt Hundertste.
00:12:59: Dann kam irgendwann der Sport in mein Leben.
00:13:02: Ich hatte gehört, dass Joggen ein Heilsversprechen ist.
00:13:06: Wenn du jeden Tag eine halbe Stunde joggen gehst, kannst du essen, was du willst.
00:13:11: Aber ich kann's vorwegnehmen.
00:13:13: auch das hat nicht funktioniert!
00:13:19: Aber es hatte immerhin einen positiven Nebeneffekt.
00:13:22: Ich hab mich nämlich an Sport dran getraut und Sport war bis zu dem Zeitpunkt für mich ein absolutes Hassthema, von dem ich auch total überzeugt war, dass ich das überhaupt nicht kann.
00:13:35: Ich dachte, ich bin die Unsportlichkeit im Personen.
00:13:37: Ich habe also mit Sport angefangen aber figuremäßig hat das gar nichts gebracht.
00:13:44: Und das Ergebnis dieser Abnehmkarriere war dann ... ein stark dysreguliertes Essverhalten.
00:13:54: Mit Extremen, mit Ausschlägen in die eine oder andere Richtung meistens eher ins Überessen und das hat dazu geführt, dass ich ein wirklich geringes Selbstwertgefühl hatte.
00:14:05: Ich habe meinen Körper abgelehnt.
00:14:07: Ich hatte zwischenzeitlich natürlich auch den Glauben daran verloren es überhaupt jemals schaffen zu können.
00:14:18: Ja, ich dachte, wenn ich irgendwann schlank bin, dann bin ich angenommen und kann vor allen Dingen mich selber annehmen.
00:14:24: Und dann geht das Leben erst ja so richtig los!
00:14:29: Und darauf folgten dann Jahre in denen ich das Abnehmthema tatsächlich aufgegeben hatte.
00:14:36: Ich hatte es abgeschrieben.
00:14:38: Ich hätte keine Energie mehr einen weiteren Anlauf zu starten.
00:14:42: Ich habe mich mit dem Thema irgendwie arrangiert.
00:14:48: Ich hatte resigniert.
00:14:53: Zwischendurch, wenn ich mal über ein neues Buch gestolpert bin oder irgendein neues Heilsversprechen gab, dann hab' ich schon vielleicht noch mal einen neuen Anlauf gemacht aber der war immer so halbherzig und ich bin auch immer wieder auf die Nase
00:15:04: gefallen.".
00:15:07: Und dann als ich so Ende zwanzig anscheinend dreißig war kam das Thema Intervallschasten in mein Leben... ...und ich habe mir gedacht Klasse!
00:15:18: Das ist eine Supergelegenheit.
00:15:20: Das klingt richtig gut!
00:15:22: Da habe ich auch wieder diesen Satz gehört, wenn du nur sechzehn Stunden fast bist.
00:15:27: Dann kannst du in den verbleibenden acht Stunden essen so viel du willst und du nimmst ab.
00:15:33: Du kannst dir vorstellen dass das Ergebnis wieder gleich null war.
00:15:37: Ich habe nicht abgenommen durch Intervallfasten.
00:15:42: Was das intervall Fasten Positives bei mir bewirkt hat, war, Zeit ohne Essen sehr gut zu überstehen.
00:15:53: Überstehen ist eigentlich das falsche Wort, sondern dass eine Zeit ohne essen okay ist?
00:15:59: Dass es normal ist, dass ich in dieser Zeit nicht an Essen denken muss.
00:16:04: Aber es hat nicht dazu geführt, dass Ich abgenommen habe, denn ich hatte trotzdem noch Phasen des Überessens und dann kam mein letzter Diätanlauf.
00:16:17: Auch den möchte ich dir nicht vorenthalten, weil er so wichtig ist.
00:16:20: Ich habe ein Buch gelesen in dem es hieß Es ist gut eine Weile alle Kohlenhydrate wegzulassen No Carb Und du kannst dir vielleicht vorstellen dass das eine sehr krasse Ein sehr krasser Einschnitt In einer Ernährung ist.
00:16:37: Ich habe also tatsächlich ungefähr vier Monate keine Kohlen hydrate zu mir genommen Keine süßigkeiten natürlich Aber auch kein Brot, keine Kartoffeln.
00:16:50: Keinen Reis, keine Getreide – gar nichts in dieser Richtung!
00:16:56: Ich habe mich ernährt von Gemüse und Obst.
00:16:59: Das ging durchaus in Maßen und von Eiweißen und Fetten.
00:17:06: Und believe it or not?
00:17:07: Ja ich habe abgenommen.
00:17:09: Und zwar richtig!
00:17:11: In diesen vier Monaten habe ich fast acht Kilo abgenommen Hat man absolut gesehen und es war ja richtig, richtig spürbar.
00:17:21: Aber vielleicht kannst du dir schon denken was passiert ist?
00:17:25: Diese Kilos kamen alle wieder!
00:17:29: Als ich nach den vier Monaten angefangen habe wieder Kohlenhydrate zu essen War das wie ein Riesensog.
00:17:39: Ich habe Brot gegessen bis zum Abwinken.
00:17:43: Brot wurde da plötzlich zur meiner Hauptnahrungsquelle Und ich konnte nicht mehr aufhören.
00:17:48: Und nach keinen vier Monaten, sondern vielleicht nach zwei waren alle diese Kilos wieder da.
00:17:55: Ich dachte mir das darf doch einfach nicht wahr sein.
00:17:58: jetzt hat auch das nicht funktioniert dass von dem alle sagen ja das klappt.
00:18:04: Das hat mich in eine noch tiefere Krise gestürzt.
00:18:07: und spätestens da Als ich an diesem Tiefpunkt war, mir dachte so nichts hat in meinem Leben geholfen.
00:18:13: Ich bin eine Versagerin auf der ganzen Linie.
00:18:17: Spätestens da habe ich mir ein Versprechen gegeben.
00:18:39: Das ist die Wende, die ich da innerlich vollzogen habe.
00:18:44: Und ich hab mich verabschiedet von diesem.
00:18:47: Ich will endlich schlank also richtig sein.
00:18:51: hinzu... Ich möchte mein Essverhalten heilen!
00:18:57: Ich möchte verstehen was in mir vorgeht und Es ist mir im Moment auch egal, wie ich dabei dann am Ende aussehe.
00:19:05: Ich möchte innerlich glücklich sein!
00:19:07: Ich möchte mein Glück nicht mehr davon abhängig machen.
00:19:11: Ob ich richtig esse?
00:19:13: Ob ich in Kleidergröße XY passe?
00:19:17: Sondern ich möchte innerlig meinen Essverhalten heilen und dann geschah mit der Zeit eine Verwandlung.
00:19:36: dann auch die Kilos gehen konnten.
00:19:40: Ich habe heute ein höheres Gewicht als in dieser No-Carbphase, aber ich fühle mich im meinem Körper sowohl wie noch nie in meinem Leben und vor allen Dingen – das ist für mich so das allergrößte Geschenk – ist dass Essen für mich kein belastendes Thema mehr.
00:20:00: In meinem Kopf dreht sich nicht mehr alles ums Essen.
00:20:03: Ich muss keine Mahlzeiten abwiegen, ich muss keine Kalorien zählen.
00:20:08: Ich darf alles essen, was ich möchte und kann es genießen.
00:20:14: Und nach dem Essen bin ich einfach satt und das Thema ist raus aus meinem
00:20:19: Kopf.".
00:20:21: Das war für mich die aller-allergrößte Entwicklung der allergrößten Gewinn auch den ich für mich aus meinem Leben gezogen habe.
00:20:30: Genau deshalb... erzähle ich dir heute meine Geschichte, weil ich hoffe dass wenn es dir vielleicht ähnlich geht du daraus Hoffnung schöpfen kannst und für dich auch einen neuen Weg findest mit deinem Körper und dem Essen Frieden zu schließen.
00:20:47: Ich möchte dir zum Abschluss dieser Folge noch drei Dinge mitgeben die mir persönlich damals sehr auf meinem Weg geholfen haben.
00:20:58: der erste Punkt ist Ich habe ganz bewusst gesagt, ich werde mir nie mehr ein Verbot auferlegen was Essen anbelangt.
00:21:10: Keine pauschalen Verbote wie... ...ich esse keine Kohlenhydrate mehr!
00:21:15: Ich esse nie wieder Süßigkeiten.
00:21:17: Ich esse nur noch in dem und dem Zeitfenster.
00:21:20: Ich ess nur noch so und zu viel Kalorien am Tag egal welche starre Regel es ist.
00:21:27: Ich habe gesagt dieses kein und nicht.
00:21:29: und dieser erhobene Zeigefinger alles was mit Verbot und Verzicht zu tun hat verschwindet aus meinem Leben.
00:21:37: Das war der erste Schritt!
00:21:40: Der zweite wichtige Schritt für mich war, dass ich mich begonnen habe zu fragen welche Funktion hat das Essen gerade eigentlich für mich?
00:21:50: Also gerade in den Momenten wo ich dazu geneigt habe mich zu überessen oder unkontrolliert zu essen oder... wie neben mir stehend in mich reinzuschaufeln, habe ich begonnen, mich danach zu fragen, welche Funktion hatte das Essen gerade für mich?
00:22:09: Was habe ich versucht, mir gerade über dieses Essen an Gefühl oder an Zustand zu holen.
00:22:16: Und diese Frage war für mich einer der größten Game Changer weil sie mich auf ganz andere Pfade gebracht hat weil sie dazu geführt hat, dass ich mich selber viel besser verstanden habe und meine Bedürfnisse kennengelernt habe die hinter meinem Essverhalten standen.
00:22:35: Und der dritte Schritt, der damit ja ganz eng verbunden ist war der Schritt mir für jeden Rückfall, für jeden Ausrutscher, für jedes Überessen selber zu verzeihen.
00:22:48: Dadurch das sich immer besser kennengelernt habe welche Gründe dahinter stecken konnte ich mir danach dann auch Ja, viel besser vergeben und sagen hey Nina ist nicht toll.
00:23:01: Aber ich kann verstehen warum du das gemacht hast.
00:23:04: Ich kann verstehen Warum Du in dem Moment zum Essen gegriffen hast.
00:23:08: Und diese drei Schritte zusammen keine Verbote mehr Die Warengründe hinter meinem Essen kennenlernen und mir selber zu vergeben.
00:23:20: die haben dazu geführt dass sich heute so locker und so befreit mit dem Essen umgehen kann, wie ich es jahrzehntelang nicht konnte.
00:23:30: Und sie haben dazu geführt, dass ich heute mich in meinem Körper einfach wohlfühle.
00:23:35: Dass ich sagen kann ja mein Körper ist mein Zuhause er ist mein Freund.
00:23:39: Ich fühl mich wohl.
00:23:40: essen is für mich Genuss und kein belastendes Thema mehr.
00:23:44: Und genau deshalb erzähle ich dir heute meine Geschichte weil ich hoffe das wenn es dir vielleicht ähnlich geht, dass du daraus Hoffnung schöpfen kannst Und auch für dich einen neuen Weg findest mit deinem Körper und dem Essen Frieden zu schließen.
00:24:01: Wenn dir diese Folge geholfen hat, dann freue ich mich total wenn du mir eine Bewertung da lässt oder einen Kommentar.
00:24:09: Wenn du dir ein zwei Sekunden Zeit nimmst um eine Spur deines Daseins zu hinterlassen Denn das hilft dass der Podcast auch weiteren Menschen vorgeschlagen wird.
00:24:19: Oder Das wäre natürlich das Allerschönste für mich Wenn du meinen Podcast abonnierst und vielleicht anderen Menschen davon erzählst.
00:24:29: Wenn du mir über meine Arbeit erfahren möchtest, dann sei herzlich eingeladen auch auf meiner Webseite vorbei zu schauen die in den Schoenen uns verlinkt ist!
00:24:37: Und jetzt wünsche ich dir einen wunderschönen Tag bis zur nächsten Folge.
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